MODI ERZWINGT PUTINS EINLENKEN - INDISCHE SOLDATEN WERDEN AUS RUSSISCHER ARMEE ENTLASSEN

Indiens Premierminister Narendra Modi hat während seines Besuchs in Moskau eine wichtige Vereinbarung mit Wladimir Putin erreicht. Indische Männer, die in den Ukraine-Krieg gezwungen wurden, dürfen nun heimkehren.

Der indische Premierminister Narendra Modi absovierte diese Woche eine zweitägige Reise nach Russland. Bei seinem Besuch in Putins Residenz in Nowo-Ogarjowo zeigte sich Modi betont freundlich. „Es ist eine große Freude, bei Freunden zu Hause zu sein“, sagte er öffentlich. Die beiden Staatschefs umarmten sich herzlich und tauschten Freundlichkeiten aus, bevor Putin Modi zu einer Tour durch seine Pferdeställe einlud.

Modi fordert Entlassung von indischen Staatsbürgern

Viele indische Männer, die ursprünglich nach Russland gelockt wurden, um angeblich gut bezahlte Jobs zu bekommen, fanden sich stattdessen als Soldaten im Ukraine-Krieg wieder. Einige dieser Männer tauchten in einem viralen Video auf, in dem sie in russischen Militäruniformen um Hilfe baten. Sie berichteten, von Agenten getäuscht worden zu sein, die sie nach Russland brachten und dann ihren Schicksal überließen.

Modi und Putin diskutierten beim Abendessen in Putins Residenz über die Situation, berichtet „Newsweek“. Modi gelang es, Putin davon zu überzeugen, alle indischen Staatsbürger aus der russischen Armee zu entlassen und ihre Rückkehr nach Indien zu ermöglichen. Ein Sprecher des Kremls lehnte es ab, zu den Details des Deals Stellung zu nehmen, und sagte nur: „Wir kommentieren dieses Thema in keiner Weise.“

Indiens wirtschaftliche Vorteile durch den Krieg

Während Russland vom Westen isoliert wird, konnte Indien seine wirtschaftlichen Beziehungen zu Moskau weiter ausbauen. Nach Berichten der „Zeit“ gehören indische Raffinerien zu den Hauptabnehmern russischen Öls, das aufgrund von Sanktionen nicht mehr direkt nach Europa geliefert werden kann. Indien verarbeitet dieses Öl und exportiert es teilweise auch nach Europa.

Der Handel zwischen den beiden Ländern hat im vergangenen Jahr ein Rekordhoch von 65,7 Milliarden Dollar erreicht. Allerdings gibt es immer noch Herausforderungen bei den Transaktionen, da indische Händler das russische Öl aufgrund westlicher Sanktionen nicht in US-Dollar bezahlen wollen. Modi und Putin diskutierten, wie sie die Abwicklung dieser Geschäfte erleichtern können, berichtet die „Zeit“.

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