BANDENSTREIT IN WIEN – NUN GIBT ES BRISANTE WENDUNG

Seit einigen Tagen eskaliert ein blutiger Konflikt in der Wiener Migranten-Community. Nun sollen "die Älteren" eine friedliche Lösung aushandeln.

Seit einigen Monaten gibt es zwischen Tschetschenen und Syrern in Wien einen Konflikt. Im Jänner soll es zu einer Schlägerei gekommen sein – seitdem herrscht zwischen den beiden Communitys eine blutige Fehde auf Wiens Straßen.

Am vergangenen Wochenende nahm der Streit zwischen den beiden Gruppen seinen traurigen Höhepunkt: Am Freitag kam es zu einer Massenschlägerei zwischen Syrern und Tschetschenen, bei der Messer und Waffe im Spiel waren. Nur zwei Tage später wurden am Bahnhof Meidling Syrer von maskierten Männern attackiert. Auch hier gab es Verletzte.

Die Kripo ermittelt mittlerweile auf Hochtouren. Ein 29-jähriger Tschetschene wurde bereits festgenommen. In seiner Wohnung fand man eine Schreckschusspistole.

Während die Jugendlichen auf ihren Telegram-Gruppen weiter gegeneinander massiv hetzen, versuchen andere aus den Communitys den Streit endlich beizulegen. Sie sprechen davon "Kheir zu machen", was so viel bedeutet wie Frieden zu stiften zwischen zwei Parteien. Andere wiederum schüren den Hass weiter: "Tschetschenen und Türken werden euch so lange in Wien weiter f****n, bis ihr es bereuen werdet überhaupt geboren zu sein."

Brisant: Nicht etwa staatliche Institutionen, sondern "die Älteren", also innerhalb der Diaspora respektierte Persönlichkeiten, sollen bereits an einer friedlichen Lösung arbeiten – dies erklärte ein tschetschenischer Influencer auf Tiktok. Offensichtlich soll es also zu einem Treffen kommen, bei dem das Kriegsbeil begraben werden soll. Ob und wann das passieren wird, bleibt abzuwarten.

2024-07-10T09:39:00Z dg43tfdfdgfd